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Rasseportrait: Die Maine-Coon
Katze aus der Neuen Welt
Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.
18.08.05


» (c) Jacob van den Hoek
Sie ist so robust und widerstandsfähig wie die ersten Siedler, die den nordamerikanischen Kontinent betraten: Die sogenannte Maine-Coon-Katze, die vermutlich zum ersten Mal im Staate Maine (USA) gezüchtet wurde.

Um ihre ursprüngliche Herkunft ranken sich aber auch einige Legenden: Die einen sagen, ihre Vorfahren seien schon mit den ersten Wikingerschiffen in das katzenlose Amerika gereist. Andere behaupten, daß die Rasse aus einer Kreuzung zwischen einer verwilderten Hauskatze und einem Waschbären entstanden sei, was biologisch natürlich nicht möglich ist.

Sicher ist, daß es die Maine-Coon schon lange in Nordamerika gibt. Zunächst lebte sie auf Bauernhöfen als aktive Jägerin, heute ist sie als Familienkatze weitverbreitet und beliebt.

Der Körper der großen Katze ist kräftig und muskulös, sie braucht im Gegensatz zu

(c) Jacob van den Hoek «
anderen Katzenrassen vier Jahre, bis sie ausgewachsen ist. Die Maine-Coon gibt es wie die Perser in allen Farben. Obwohl das Haarkleid auf den ersten Blick zottig wirkt, ist die Fellstruktur seidig-weich.

Maine-Coon-Katzen gelten als temperamentvoll und halten ihren menschlichen Partner auf Trab. Man sollte ihnen möglichst viel Auslauf gönnen. Aufgrund ihres geselligen Wesens vertragen sie sich auch mit anderen Katzen gut.


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