Rasseportrait: Die Somali-Katze
Fast ein kleiner Luchs. Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. 22.08.05
Eigentlich müßte sie "Amerika-Katze" heißen. Denn dort wird die Somali- Katze,
deren Geschmeidigkeit und Aussehen an einen kleinen Luchs erinnert, seit den
70er Jahren gezüchtet. Die neue, noch nicht sehr weit verbreitete Katzenrasse
ging aus langhaarigen Abessiniern hervor. Und da Äthiopien (früher Abessinien)
ein Nachbarstaat von Somalia ist, gab man ihr vermutlich diesen Namen.
Somalikatzen haben ein unbekümmertes Wesen und sind ausgesprochen lebhaft, wenn
es ums Schmusen und Spielen geht. Sie gelten außerdem als ausdauernd und
widerstandsfähig. Auffallend sind ihre ausdrucksvollen, mandelförmigen Augen.
Sie leuchten bernsteinfarben, grüngolden oder haselnußbraun. Über jedem Auge
verläuft eine Art dunkler Lidstrich, der dem Gesicht dieser Katzen einen
zusätzlichen Reiz verleiht.
Kennzeichnend ist außerdem ihr feines, weiches und sehr dichtes Fell. Es hat ein
"Ticking", d.h. es ist mit zwei oder drei Streifen gebändert und so kommt seine
Färbung besonders schön zur Geltung. Die ursprüngliche Farbe der Somali ist ein
leuchtendes kupferrot. Doch inzwischen gibt es sie in der gesamten Farbpalette
wie ihre Verwandten, die Abessinier. Als besonders schön gelten Somalis mit
"Halskrause" und "Höschen". So nennt man die längere Behaarung an Hals und
Hinterbeinen.
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