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Maniküre bei der Katze
Die Krallen sind die Werkzeuge eines Stubentigers
Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V.
14.10.05


» (c) Foto: Tierfotoagentur.de
Zur Körperpflege der Katze gehört das Krallenwetzen. Die Krallen sind die natürlichen "Werkzeuge" eines Stubentigers und müssen stets funktionstüchtig sein. Ohne ihre Krallen wäre eine Katze total verunsichert.

Bei Tieren, die nach draußen gehen, wetzen sie sich in der Regel auf natürliche Weise ab. Reinen Wohnungskatzen sollte man auf jeden Fall einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett zur Verfügung stellen. Am besten von Anfang an, damit sie sich erst gar nicht angewöhnen, an Tapeten, Teppichen oder an Möbeln zu kratzen.



Ein Kratzbaum zum Spielen und Klettern auf einem günstigen, übersichtlichen Platz in der Wohnung wird von Samtpfote schnell in Gebrauch genommen. Sie muß ihn erst einmal markieren, bevor sie ihn benutzt. Reibt sie Kinn und Backen an dem "Möbelstück", dann hat sie es akzeptiert. Man kann dem auch nachhelfen, indem man mit einer ihrer Pfoten ein paarmal über eine Stelle des Kratzbaumes fährt.

Sollten die Krallen doch einmal zu lang geworden sein, läßt man sie am besten beim Tierarzt kürzen. Oder man läßt sich von ihm zeigen, wie man dabei vorgeht, ohne seinen Liebling zu verletzen. Daß zusätzliche Krallenpflege notwendig ist, erkennt man daran, daß die Katze beim Krallenwetzen dauernd hängenbleibt, und beim Laufen über glatten Boden ein kratzendes Geräusch zu hören ist.


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