Bionik - Katzenpfoten als wissenschaftliche Fundgr
Reifenhersteller gucken sich Funktion der Katzenpfoten ab. Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. 21.10.05
Rasantes Tempo, schnelle Richtungswechsel, präzise Bremstechnik – alles Fähigkeiten, die Katzen auszeichnen. Warum? Katzen haben recht schmale Pfoten – gut für die Geschwindigkeit. Bremst die Katze, verbreitern sich die mit Hornhaut überzogenen Sohlenballen, um die Geschwindigkeit abzufangen.
Diese Funktionen der Katzenpfoten haben sich Reifenhersteller abgeguckt. Technisch übersetzt heißt das „Die bionische Kontur des Reifens bewirkt, dass der Reifen während der Fahrt schmal und beim Bremsen breiter wird. Dadurch verkürzt sich der Bremsweg und gewährleistet eine höhere Kurvenstabilität“, so ein großer deutscher Reifenhersteller.
Dies ist nur eines von vielen Beispielen aus der Bionik – die fächerübergreifend die Phänomene der Evolution untersucht und auf dieser Basis wissenschaftlich-technische Anwendungen entwickelt.
Versuche des Menschen, sich Fähigkeiten und Funktionen aus der Natur abzugucken, gibt es schon seit Jahrhunderten: Leonardo da Vinci studierte die Vogelwelt, um einen Flugapparat zu erfinden, scheiterte aber an den begrenzten Mitteln seiner Zeit. Ende des 19. Jahrhunderts orientierte sich Otto Lilienthal für die Konstruktion eines Gleitflugzeuges an den Flügeln von Störchen und flog auch tatsächlich mit seinem "Flugapparat". Beide, da Vinci und Lilienthal, gelten den heutigen Bionikern als Begründer ihrer Wissenschaft.
Weitere Informationen zum Thema Bionik bietet das Kompetenz-Netzwerk unter www.biokon.net.
|

Verwandte News:




Verwandte Websuche:


|


 |
 |
| Sie möchten eine
Presse- mitteilung aus dem Bereich 'Katzen' veröffentlichen? Schicken Sie
uns eine Mail mit Informationen an presse@felidoo.de. |
|