Im Herbst droht auch der Katze Schnupfen
Der Tierarzt ist im Krankheitsfall der richtige Ansprechpartner. Quelle: DTHW 21.10.05
Berlin/München, 21.10.2005. Haustiere sind in der kalten
Jahreszeit genauso anfällig für Erkältungskrankheiten wie
Menschen. Erste Symptome können Husten, Augen- oder Nasenausfluss
sein. In schwerwiegenden Fällen verweigern die Tiere die Nahrung
und wirken schlapp. Wenn Tierbesitzer befürchten, ihr Tier könne
krank sein, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Je früher
behandelt wird, umso komplikationsloser der Heilungsprozess. Um
den Ernst der Situation einschätzen zu können, kann der Halter
aber auch selber tätig werden. Frau Dr. Tina Kugler, Veterinärin
beim Deutschen Tierhilfswerk e.V. erklärt, was der Katzenfreund
tun kann: "Mit einer Hilfsperson gelingt es geschickten Besitzern,
Fieber zu messen. Um das Thermometer gleitfähig zu machen, ist es
ratsam, es vorher z.B. in Melkfett zu tunken. Wichtig zu wissen:
Katzen haben erst erhöhte Temperatur, wenn das Thermometer über
39°C anzeigt, alles darunter ist normal".
Von einer Eigenmedikation in Form der Verabreichung von
Hausmittelchen durch den Besitzer rät das Deutsche Tierhilfswerk
e.V. entschieden ab. Beispielsweise führen schon geringe Mengen
Teebaumöl bei Katzen zu tödlichen Vergiftungen. Der Tierarzt ist
im Krankheitsfall der richtige Ansprechpartner. Die meisten
Erkältungskrankheiten der Haustiere sind im Übrigen nicht auf den
Menschen übertragbar.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 210.000 Mitgliedern und 200
Kooperationspartnern eine der größten Tier- und
Artenschutzorganisationen Deutschlands.
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