Rasseportrait: Burmilla
Die Katzen mit dem Silberschimmer Quelle: Burmillas of Chattahoochee 04.06.06
Die Entstehung der Burmilla:
Es geschah im September 1981 in London, England im Hause der Baroness Miranda Bickford-Smith (geborene von Kirchberg) im damals bereits bekannten Cattery "Aztahazy". Der Liebeskranke Chinchilla-Kater (Perser) "Jemarie Sanquist", der ein Geschenk für ihren Mann war und bald kastriert werden sollte, wurde in das Arbeitszimmer der Baroness gebracht um den Kontakt zur lilacfarbenen Burma-Dame "Bambino lilac Faberge" für eine Weile zu vermeiden, denn die Baroness hatte für Faberge bereits einen Besuch bei einem Burmakater geplant. Als jedoch die Haushaltshilfe kam und sich dachte dass die beiden doch zusammen spielen könnten, ließ sie "Sanquist" aus dem Zimmer! Dieser Tat haben wir Burmilla-Liebhaber diese schönen Katzen zu verdanken. Denn zwei Monate später wurden vier kleine "Silberburmesen" geboren. Es waren 4 kleine Mädchen die die Namen "Astahazy Gabriella", "Astahazy Galatea", "Astahazy Gemma" und "Astahazy Gisella" bekamen.
Das Wesen:
Die Burmilla ist eine temperamentvolle, freundliche, gesellige und wie bereits erwähnt sehr gesprächige und endlos anhängliche Katze. Sie ist für ihren feinen und ausgeglichenen Charakter bekannt und hat von beiden Elterteilen abgeschwächte Merkmale geerbt. Sie ist nicht so laut wie die Burma aber trotzdem fordernd und um einiges unternehmungslustiger und neugieriger als die Chinchilla bzw. die Perser. Die Ruhe und Gelassenheit hat sie sicher von der Chinchilla. Burmillas haben einen hohen Bedarf an Zuwendung und sollten daher nicht lange allein gelassen werden. Eine Zweitkatze ist immer ratsam. Sollten Sie zuhause einmal mit etwas anderem beschäftigt sein, so wird sich die Burmilla direkt vor Sie setzen und Ihnen Geschichten miauen bis Sie gar nicht anders können und sich mit ihr beschäftigen. Im Fordern von Aufmerksamkeit sind sie wahre Meister denn sie sind sehr entschlossene Katzen.
Spielen ist eines ihrer liebsten Dinge im Alltag. So werden alle Gegenstände die in der Wohnung liegen, beispielsweise Stifte, Schlüsselbänder, Socken, Bonbonpapier und auch Topflappen ganz schnell zu einem so interessanten Spielzeug. Solch Aktivitäten können einen sehr abrupten Stop haben, denn dann liegt Ihr tobender Wirbelwind auf einmal mit einem tiefen schnurren und einem süßen grinsen zufrieden auf Ihrem Schoss oder eingenistet in Ihren Armen, tief in Ihre Augen blickend. Ein wirklich unvergesslicher und unwiderstehlicher Moment. Auch spielt sie gerne andere Rollen. Von einem wie ein Pingpong-Ball hüpfendem Känguru, über eine kleine Maus die sich in der Ecke versteckt, einem Äffchen das von einem Platz zum anderen klettert, einer sich auf dem Fußboden windenden Schlange, einem Frettchen, dass sich an Ihren Hosenbeinen (wenn Sie denn lange Hosen anhaben) hinaufzieht um in Ihrer Gesichtshöhe zu sein, bis hin zu einem kleinen naseweiß Detektiv ist die Liste ihrer Vielseitigkeit endlos. Alles in einem ist ihre bezaubernde Vielseitigkeit unwiderstehlich, verführerisch und unvergesslich.
Leider sind die Burmillas in Deutschland noch sehr unbekannt. Sie sind hauptsächlich in Australien, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden vertreten.
Farbschläge der Burmilla:
Freunde der Burmilla loben besonders ihr silber schimmerndes Fell. Dieser Farbeffekt stammt von den zwei Farben jedes einzelnen Haares, was man Agouti nennt. Wenn nur die Spitze eines ansonsten hellen Haares dunkel gefärbt ist, heißt das "tipped/tipping".
Anerkannte Farben der Burmilla sind silber, schwarz,creme, blau, chocolate, lilac, cinnamon (Zimt), fawn und tortie. Alle Farben jeweils in shaded und shell.
Die Farben der Burmilla werden in zwei Gruppen geteilt. Gruppe I: Non-Orange, dazu gehören die Fellfarben schwarz oder Seal/ Blau/ Chocolate/ Lilac/ Cinnamon/ Fawn silber shaded (BML n/a/b/c/o/p s 11/12). Dies ist ein so genannter EMS-Farbcodes, EMS = Easy Mind System. Diese Codes wurden 1993 von der Fife als einheitlicher Standard gegründet. Das System ist eine Kombination aus Buchstaben und Ziffern zur Beschreibung der Rasse, der Farbe, dem Muster (z.B. Tabby), Augenfarbe und Rassespezifischen Besonderheiten.
Zur Gruppe II gehören Rot/ Creme/ Schildpatt silber shaded/Shell (BML d/e/f/g/h/j/q/r s 11/12). Die Abkürzung BML und der jeweilig folgenden Buchstabe wurde als international einheitlicher Farbcode für Stammbäume eingeführt.
Erstmal näher zu den Fachbezeichnungen Shell/ Shaded/ Smoke und Tabby: Die Shell ist eine Chinchilla bei der ca. ein achtel des einzelnen Haares pigmentiert ist. Bei den Shaded-Katzen ist ca. ein viertel der Gesamtlänge des Haares gefärbt. Die Smokes haben etwas bis zur Hälfte gefärbtes Haar, meistens eher mehr. Tabby-Varianten (Silber) gibt es gleich vier, den gestromten Tabby, den getigerten, den getupften und den getickten.
Die Ohren sind mittelgroß bis groß und haben einen mittleren Abstand voneinander. Der Ansatz der Ohren ist breit und die Spitzen sind abgerundet und neigen sich leicht nach vorn.
Die Augen sind groß und weit auseinander stehend. Das Unterlid ist rund und das Oberlid verläuft gerade. Alle Grünschattierungen sind möglich.
Fellfarben: silber- und goldfarben. Die Haarspitzen sind schwarz oder eine andere bei Burmakatzen auftretende Farbe
|

Verwandte News:




Verwandte Websuche:


|


 |
 |
| Sie möchten eine
Presse- mitteilung aus dem Bereich 'Katzen' veröffentlichen? Schicken Sie
uns eine Mail mit Informationen an presse@felidoo.de. |
|