Warum dürfen Katzen kein Hundefutter fressen und umgekehrt?
Mein Napf, Dein Napf, unser Napf Quelle: Informationsdienst Tier und Gesundheit (animal) 21.06.06
 » (c) Foto: Hagit Berkovich | (animal) Wenn Hunde und Katzen gegenseitig von den Näpfen naschen, ist das noch nicht
schädlich. Ernsthaft krank werden die Tiere erst, wenn eine Katze dauerhaft von Hundefutter
ernährt werden würde und umgekehrt. Der Grund: Katzen benötigen ein sehr eiweißreiches
Futter mit ausreichend Taurin, da sie diese Aminosäure, im Gegensatz zu Hunden, nicht selbst
herstellen können. Hunde vertragen dagegen nicht so viel Eiweiß und brauchen eine Nahrung
mit mehr Kohlenhydraten, wodurch weniger Taurin in der Nahrung ist.
Eiweiß findet sich vor allem in Fleisch, Fisch- und Milchprodukten.
Gemüse ist dagegen überwiegend kohlenhydratreich.
Deshalb soll Hundefutter mehr Gemüse enthalten,
während für die Katze Milch und Fisch besondere
und gesunde Leckerbissen sind.
Hundefutter enthält für eine Katze zu viel Kohlenhydrate und zu wenig Fleisch. Langfristig bekommt
sie davon schlechte Augen und ein stumpfes Fell. Umgekehrt stecken für Hunde im Katzenfutter
zu viel Proteine und zu wenig Kohlenhydrate und dadurch ist der Hund schlicht mit
wichtigen Nährstoffen unterversorgt. Die Folgen: Durchfall und Blähungen. Dazu kommt: Katzenfutter
ist für Hunde viel zu energiereich und macht deshalb dick.
Am besten trennen Sie die Tiere beim Fressen, dann können sie auch nicht mehr tauschen.
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