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Hatschi, mein Haustier hat’s erwischt!
Erkältungen bei Katzen
Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH
23.01.07


» (c) Foto: Tierfotoagentur.de
Triefende Nasen, Kratzen im Hals und geschwächte Abwehrkräfte machen Hund, Katze & Co. in den Wintermonaten genauso zu schaffen wie Herrchen und Frauchen. Wie sich Heimtiere erkälten und was man am besten dagegen unternimmt, erläutern die Tierexperten der Fachmarktkette Fressnapf.

Auch unsere Haustiere leiden unter nasskaltem Wetter, kalten Böden, Zugluft oder trockener, sauerstoffarmer Raumluft. Am besten beugen Sie vor, indem Sie durchnässtes Fell bei Ihrem Hund nach dem Gassi gehen oder bei der Katze nach dem Freigang gut trockenreiben. Erneuern Sie mehrmals am Tag die Raumluft. Achten Sie aber beim Lüften darauf, dass Vogel-, Nager- oder Kleintierkäfige nicht direkt in der Zugluft stehen - hängen Sie sie notfalls mit einer Decke gut ab. Im Winter sind die Böden in der Wohnung oft kalt, während sich die Wärme nach oben hin drückt. Katzen suchen sich von selbst ein wärmeres, erhöhtes Plätzchen. Hunden sollten Sie eine dickere Decke unterlegen. Auch Meerschweinchen können am Boden leicht unterkühlen - den Käfig also am besten etwas erhöht aufstellen. Beachten Sie: Je kleiner das Tier ist, desto mehr leidet es an den Folgen einer Erkältung.



Eine Ansteckung vom Menschen auf das Tier oder umgekehrt ist zwar selten, aber durchaus nicht ausgeschlossen. Deshalb sollten Sie innigen Schmusekontakt zu Ihren Lieblingen vermeiden, wenn Sie erkältet sind oder wenn Ihr Tier hustet oder niest. Denn über die Schleimhäute und ihre Ausscheidungen können sich Viren leicht verbreiten. Anzeichen dafür, dass sich Ihr Tier erkältet hat, sind Ausfluss aus der Nase, Husten, Niesen, Röcheln, tränende Augen. Keinesfalls dürfen Sie Ihrem Liebling Medikamente gegen Grippe oder Schmerzen verabreichen, die für den Menschen gedacht sind! Aspirin kann bei Katzen beispielsweise tödlich wirken. Auch Natur- und Hausmittelchen können dem Tier mehr schaden als helfen. Suchen Sie lieber fachkundige Beratung beim Tierarzt, der die richtige Arznei verschreiben kann. Obwohl bei Hunden und Katzen Erkältungen meist harmlos verlaufen, ist bei schlimmeren Symptomen wie Fieber, Appetit- und Antriebslosigkeit Vorsicht geboten. Gehen Sie dann umgehend zum Tierarzt! Denn wird eine Grippe verschleppt, kann das wie beim Menschen zu chronischen Herz- oder Lungenkrankheiten führen.

Was ist Katzenschnupfen?
Viele Katzenliebhaber haben schon von dem gefährlichen Katzenschnupfen gehört, der mit einer normalen Erkältung nichts zu tun hat. Was mit Schnupfensymptomen wie Niesen, Nasenausfluss, Augentränen und Fieber anfängt, kann sich zu einer ernsthaften Erkrankung ausweiten, die chronische Beschwerden und mitunter auch den Tod zur Folge haben kann. Die Infektionskrankheit überträgt sich von einer infizierten Katze auf die andere, auch Menschen können an Schuhen oder Kleidung die Erreger ins Haus schleppen. Calici- und Herpesviren gelten als Haupterreger dieser Krankheit. Wird sie nicht behandelt, verkleben und vereitern Augen sowie Nase des Tieres, die Atmung ist erschwert, Bronchitis und Lungenentzündung folgen. Der beste Schutz vor dem weit verbreiteten Katzenschnupfen ist eine Impfung. Bei bereits erkrankten Katzen hilft nur der Gang zum Tierarzt und die Behandlung mit Antibiotika.


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