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Katzenmarkt











Die Unterschiede im Speiseplan von Hund und Katze
Kein Einheitsbrei
Quelle: FRESSNAPF Tiernahrungs GmbH
14.06.14


» Foto: Fressnapf/Ulrike Schanz
Hunde und Katzen sind nicht artverwandt. Fleischfresser hin oder her – die Zusammensetzung ihres Futters und ihre Fressgewohnheiten sind unterschiedlich. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf geben Ernährungstipps für Hunde- und Katzenhalter.

Schon die Vorfahren Wolf und Wildkatze ernährten sich ganz verschieden: Wölfe erlegten im Rudel größere Tiere wie Hirsche und fraßen auch den pflanzlichen Mageninhalt. Eine einzelne Wildkatze fing dagegen so viele Mäuse, Vögel und Kleintiere am Tag wie sie benötigte. Der Pflanzenanteil dabei war eher gering. Während kleine Katzenmägen also alle paar Stunden nach einer Futterration verlangen, kann ein Hund auf ein Mal viel fressen und dann den restlichen Tag nichts mehr.



Die Unterschiede zeigen sich auch am Aufbau des Verdauungstrakts. Der längere Hundedarm ist so beschaffen, dass er auch mit pflanzlicher Kost zurechtkommt. Katzen sind entsprechend ihrem kurzen Darm dagegen fast ausschließlich Fleischfresser. Sie würden nie, so wie Hunde das manchmal tun, ein Stück Karotte oder andere Rohkost knabbern. Ausnahme ist Grünzeug, wie Gras, das es Katzen erleichtert, Haarballen auszuscheiden.

Heute bestimmt vor allem bei Hunden die Rasse, die Größe, Alter und Aktivität des Tieres mit, was und wie viel in seinen Napf kommt. Bei Katzen ist entscheidend, ob sie Freigängerin oder Hauskatze, jung und gesund ist oder alt und beispielsweise nierenkrank, was bei betagten Tieren nicht selten der Fall ist. Fertignahrung – Trocken-, Nassfutter und Snacks – ist auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt.

Katzen brauchen generell einen größeren Fleischanteil als Hunde. Und sie benötigen eine andere Nährstoffzusammensetzung des Futters. Ein grundlegender Unterschied zwischen Hunden und Katzen ist der Bedarf an Taurin. Katzen können die Aminosäure nicht ausreichend selbst herstellen. Sie sind auf eine Zufuhr von außen angewiesen, damit Augen, Nerven, Herz und Fettstoffwechsel der Samtpfote normal funktionieren. Eine Katze kann daher ernsthaft erkranken, würde man sie nur von Hundefutter ernähren. Und auch ihre Hundekollegen wären auf die Dauer nicht art- und bedarfsgerecht versorgt, fräßen sie nur Katzenfutter.

Mehr Informationen zur Fütterung von Hunden und Katzen finden Sie im Ratgeberbereich unter www.fressnapf.de.


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